Neulich, in Kroatien …

… fühlte man sich fast wie in den 80ern: kaum Tourismus – ohne Yachties wäre es stellenweise richtig leer, spärlich frequentierte Marinas, und nette Einheimische, die sich richtig über jeden Gast freuen und die mürrische Attitüde von früher abgelegt haben.

Corona macht auch das möglich.

Nachdem unser Trip nach Griechenland wegen der am 29.6. von der dortigen Regierung erlassenen Regelungen abgesagt wurde, fahren wir jetzt also in Kroatien. Und das ist heuer echt super.

Das Einklarieren in Umag ist vollkommen problemlos, man muss nur zusätzlich die Telefonnummern aller Crewmitglieder angeben. Also am Besten in unser Formular „Crewliste“ unter den Namen auch noch die Telefonnummer eintragen. Seit 7.7. muss man sich bei der Einreise außerdem online registrieren bzw. die Registrierungsnummer vorweisen, ohne Registrierung wird’s langwierig.

Mittlerweile ist auch die „Kurtaxe online“ für Yachttouristen online. Damit kann man die Kurtaxe über eine ganz ordentlich gemachte und tadellos funktionierende Website bezahlen, und zwar – wie bisher – nach Bootslänge oder – neu – für tatsächlich an Bord befindliche Personen. Die Bestätigung über die entrichtete Kurtaxe bekommt man per e-Mail. Das ist echt super, damit erspart man sich den Weg zum Hafenkapitän, wenn man die „Vignette“ („Permit“) schon hat – also die Gebühr für die Benützung der kroatischen Hoheitsgewässer entrichtet hat.

Am Weg sahen wir dann unter Tags einige andere Yachten, verglichen mit den Pulks der letzten Jahre aber echt überschaubar. Die Bojenfelder sind Abends einigermaßen belegt, und auch die Tavernen scheinen gut besucht zu sein, aber es gibt keinen Grund, schon um 1400 irgendwo zu sein, nur um einen Platz zu ergattern.

Im Nationalpark Kornati war die Situation auch speziell: dort sollte man ein Ticket online lösen (spätestens am Vortag), aber es kam wegen der Corona bedingten Einschränkungen niemand kontrollieren, zumindest am 6.7. war es so. Seit 10.7. sind die Parkranger aber wieder aktiv, also unbedingt Ticket lösen und nicht beim Kennzeichen vertippen!

Wir werden die Situation in den nächsten 4 Wochen weiter genau beobachten und ggf. an dieser Stelle berichten.

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